Geschichte

1999

Bildung des Attendorner Bürgerforums

Unter dem Motto “Etwas tun für die Stadt, in der wir leben” war es das Ziel, die Stadt
im sozialen und umweltpolitischen Sinne für die Zukunft zu rüsten. Schon bald wurde
klar, dass es hierfür sinnvoll ist, einen Ort zu haben, an dem man gemeinsame
Veranstaltungen durchführen kann, bzw. einen Treffpunkt zum gemeinsamen Reden
und Träumen hat.

2001

Aufgabe des Franziskanerklosters

Das Bürgerforum sah, in dem zum Verkauf anstehenden Franziskanerkloster einen
möglichen Ort für ein Bürgerhaus. Leider konnte dieses nicht realisiert werden.

07.06.2002

„Die Bahn“ schließt die Fahrkartenausgabe

1.12.2004

Tagung der Lokalen Agenda

Ziel der Tagung war es, die durch den Rat der Stadt Attendorn verabschiedete Lokale
Agenda mit Leben zu füllen und konkrete, zukunftsorientierte Projekte zu erarbeiten.
Unter anderem bildete sich die Projektgruppe “Bürgerhaus”.

2005

Kauf des Bahnhofes durch die Stadt Attendorn

Durch den Kauf des Bahnhofes bot sich der Initiative eine neue Alternative für ein
Bürgerhaus an.
Gleichzeitig beschäftigte sich das Attendorner Jugendzentrum mit den Gedanken
eines Umzugs in den alten Bahnhof.
Auch die am 11.12.2004 gegründete Projektgruppe “Maßnahmen für Kinder und
Jugendliche” sah mit Erwartungen auf die Möglichkeiten, die der alte Bahnhof bietet.

19.07.2005

Gründung der “Initiative Bürgerhaus Alter Bahnhof”.

Die drei verschiedenen Gruppierungen rauften sich zusammen und gründeten
gemeinsam die “Initiative Bürgerhaus Alter Bahnhof”. Sie entwarf ein Grobkonzept
zur Nutzung des alten Bahnhofs als Bürgerhaus.

29.11.2005

Ausschusssitzung der Stadt Attendorn

Eine erste politische Unterstützung erfuhr die Initiative durch die Zusage der Politik,
den Bahnhof durch das Bauamt auf eine Nutzung als Bürgerhaus hin überprüfen
zulassen.

06.02.2009

Die Initiative Bürgerhaus entrümpelt die Schalter- und Diensträume im alten Bahnhof

01.07.2009

Für die Ratssitzung liegt ein Antrag der Bürgerinitiative vor.
Beantragt wurden die grundsätzliche Unterstützung des Projektes, die Beauftragung
der Verwaltung bei der Beantragung von Fördermitteln zu helfen sowie eine sofortige
Nutzung der leer stehenden Räumlichkeiten. Beschlussfassung: Der Bürgermeister
wird beauftragt, die Initiative bei der Prüfung von Fördermitteln jeglicher Art zu
unterstützen. Der Bürgermeister wird ermächtigt, der Mieterin des Bahnhofs die
Zustimmung zur Untervermietung unter den in der Vorlage genannten Bedingungen
zu erteilen.

17.12.2009

Treffen mit „Initiative ergreifen“ im Rathaus

Besichtigung des Bahnhofs. Erstes Arbeitstreffen mit dem Büro „startklar“, dem
Regionale Büro, Vertretern der Stadt Attendorn und den Vertretern der Initiative
„Bürgerhaus Alter Bahnhof“ im Rathaus.

März/April 2010

Beginn Qualifizierungsprozess für Landesförderung

Das Projekt Bürgerhaus Alter Bahnhof Attendorn wird in den Qualifizierungsprozess
der Landesförderprogramme „Initiative Ergreifen“ und Regionale 2013
aufgenommen.

23.-25.04.2010

Fahrplan – die Initiative stellt sich vor.

Unter der Überschrift „Fahrplan“ werden Führungen durch das Gebäude, ein Vortrag
von Gerd Spiekermann aus dem Kulturzentrum in Bochum, ein Konzert mit dem
Liedermacher Niels Frevert, drei Filmvorführungen, Dokumentationen und die kleine
Ausstellungen „abgefahren“ im Bahnhof veranstaltet.
Die Initiative erhält ein neues „Logo“.

16.-22.09.2010

Fahrplan II – Kulturwoche der Initiative

Nach erfolgreichem I. „Fahrplan“ folgt eine Kulturwoche rund um den Bahnhof. Durchgeführt werden Konzerte, Kunst, Disco, Diskussionen, Führungen und eine „kulinarische Fairführung“. Höhepunkt der Woche: Die Attendorner Kabarettistin Lioba Albus alias Mia Mittenkötter zeigt ihr neues Programm.

13.05.-16.07.2011

Fahrplan III – Kulturmonate

Mehr als 2 Monate wird der Bahnhof kultureller Mittelpunkt der Stadt und darüber hinaus. Es wird ein vielfältiges Programm geboten: Kabarett, informativer „faire“ Stadtrundgang, Party, Jugenddisco, Jugendcafé, Vortrag und Diskussionen, spanische Küche zum Mitessen, Kino, Konzerte, Ausstellungen, Workshops, Figurentheater, soziales Kompetenztraining für Jugendliche bis hin zum „Jungen-„ und zum „Mädchentag“, alles in Zusammenarbeit mit verschiedenen kooperierenden Vereinen und Organisationen. Top-Act: „Reencontro III“ öffentliches Interkulturelles Kunstprojekt mit Volker Schnüttgen aus Portugal (Bildhauer) und Gastkünstlern aus Mosambik und dem Künstlerbund Südsauerland.

Juni 2011

1. Stern REGIONALE 2013

Die Initiative bewirbt sich erfolgreich mit dem Projekt „Bürgerhaus Alter Bahnhof Attendorn“ im Rahmen des Strukturprogrammes des Landes NRW „REGIONALE 2013“. Auch im Rahmen des Landesprogrammes „Initiative ergreifen“ werden dem Projekt gute Chancen attestiert.

Oktober bis Juni 2012

Entwicklung des Rahmenwirtschaftsplans

Die AG „Veranstaltungsmanagement“ entwirft ein Raumprogramm für den Bahnhof und entwickelt ein Veranstaltungsprofil. Aufbauend auf diesen Überlegungen und unter Berücksichtigung des ersten Entwurfes zum Umbau des Gebäudes wird ein Rahmenwirtschaftsplan erarbeitet.

13.01.2012

Gründung des Vereins „Alter Bahnhof Attendorn e.V.“

Aus der Netzwerk „Bürgerinitiative Bürgerhaus“, getragen von vielen Kulturschaffenden Personen und Vereinen der Stadt, wird auf Beschluss der Gründungsversammlung der Verein „Alter Bahnhof Attendorn“.

März bis Juni 2012

Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit

Die AG „Marketing“ entwickelt ein CD, verstärkt die Öffentlichkeitsarbeit durch Teilnahme am Frühlingsmarkt, Gauklerfest und Stadtfest.

August 2012

Vorstellung des Projektes im Rathaus der Stadt

Das Projekt wird der Verwaltung, der Politik, der Wirtschaft und der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch wenn die Resonanz nicht so groß ist, werden die ersten Zusagen bedeutender Unternehmen zur finanziellen Unterstützung des Projektes getätigt.

15.Oktober 2012

IV. Fahrplan- Kultur am Wochenende

15.April 2013

Kabarettistin Lioba Albus im Bahnhof

Die gebürtige Attendornerin und bekannte Kabarettistin Lioba Albus stellt gemeinsam mit Lutz Debus ihr neues Werk “In der Ruhr liegt die Kraft” vor.

19.04.2013

Zweite Jahreshauptversammlung des Vereins

Im Mittelpunkt steht die Diskussion des Rahmenwirtschaftsplans, der nach Prüfung durch die heimische Sparkasse von dieser als „sehr kritisch“ angesehen wird. Das Votum der Anwesenden: Zahlen weiter optimieren. Es soll ein Antrag zur Durchführung eines Planungsworkshops gestellt werden.

15.05.2013

Stadtrat beschließt Planungsworkshop

Auf Antrag des Vereins beschließt der Stadtrat die Durchführung eines Planungsworkshops. Das inhaltliche Konzept soll noch einmal mit Experten überdacht und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen optimiert werden.



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